I Sat with Black – Writings
Black is not a colour, it’s a place. A melody, that never ends.
Ich habe noch nie Traurigkeit im Schwarz gehört.
Traurigkeit ist ein hellblaues Tuch,
frei schwebend fliegt es auf dich zu und umhüllt dich.
Wohlig möchte man meinen,
bis es sich zum Dreieck faltet und sticht.
I heard the silence
in all its black nuances.
Ich habe lange genug geschaut,
bis das Bild
mich aus den Augen verlor.
Das Schwarz lässt zu,
bemüht sich nicht.
Das Schwarz lässt los,
bemüht sich nicht.
Das Schwarz lässt sein,
bemüht sich nicht.
Das Schwarz lässt mich
Und ich lasse das Schwarz
Schwarz ist die Ewigkeit,
die nie fragt,
die nie antwortet.
Die nichts wissen möchte
Die nichts beansprucht
Oft wünschte ich mir ich wäre genauso.
Je lauter das Meer
je ruhiger das Ich
Je tiefer die Farbe
Schwarz.
Das Schwarz kennt meinen Namen nicht
Spricht ihn dennoch richtig aus.
Manche Farben
kommen nicht ans Licht.
Sie gehen
ins Schwarz.
Dort
bleiben sie jung.
Heute
war das Blau
schwerer
als mein Körper.
Ich musste
es nach Hause tragen.
Nicht jeder geht aus dem Bild, als derselbe.
Ich ließ mich fallen
in eine Farbe,
die größer war
als mein Blick.
Am Grund
war kein Ende.
Nur Ruhe.
Das letzte Blau
war Schwarz.
und ich blieb.
Schwarz ist die Erinnerung an einen Ort, an dem ich nie war.
Schwarz.
Nichts als Schwarz.
Und doch –
ein Schnitt.
Ein Flimmern.
Ein Gelb,
das sich in die Stille legt.
Du bist der schärfste Ton
im lautlosen Raum.
Sing Gelbtrauer, sing.
Bis jede Farbe
ihren Namen verliert.
Beauty was never meant to stay with us, it passes through like a note hanging in the dark.
Schwarz – das purste Gemäldegedicht.
You speak in words to me,
and I see it in colours.
Why so yellow today?
Werden. Aber wer denn?